Informationen zur Wahl der weiterführenden Schule nach Klasse 4
Aktuelle Informationen zur Realschule Osterburken finden sie hier oder auf Instagram.
Das Kürzel "RSO" steht nicht nur für Realschule Osterburken, sondern auch für die Begriffe "respektvoll, sozial, offen", die auch künftig unser pädagogisches Handeln bestimmen sollen. Was genau hinter den drei Begriffen unseres Kürzels steckt, erfahren Sie in unserem Leitbild.
Als selbstständige Schule besteht die Realschule Osterburken seit 1983 und der Schulbetrieb begann im heute noch bestehenden Gebäude. Die Realschule Osterburken blickt auf eine lange Geschichte zurück, die stets von einer offenen und innovativen Atmosphäre geprägt war.

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Konzertlesung mit Jana Crämer und Batomae berührte die Schulgemeinschaft der Realschule Osterburken
Osterburken. (jk) Abweichung von der Norm, der quälende Drang, sich infrage zu stellen und sich ständig vergleichen zu müssen, mit den von Medien und Social Media aufgezwungenen Schönheitsidealen und der von unserer Gesellschaft verlangten Perfektion – eine Thematik, mit der gerade junge Menschen in zunehmendem Maße konfrontiert sind.
Im Rahmen der von den Betriebskrankenkassen ins Leben gerufenen Initiative „BKK Bauchgefühl“, welche auf Prävention von Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Binge Eating abzielt, durften die Schülerinnen und Schüler der Stufen 7 und 8 ein etwas anderes Unterrichtsformat an ihrer Realschule erleben, welches von der „BKK Scheufelen“ finanziell ermöglicht wurde.
„Musik trifft Roman“ stand am 13. Juli für 90 Minuten auf dem Stundenplan und ließ keinerlei Langeweile aufkommen. Im Rahmen einer Konzertlesung verschmolzen Auszüge aus Jana Crämers autobiographischem Roman „Das Mädchen aus der 1. Reihe“ mit den Songs des Multiinstrumentalisten Batomae.
Jedoch sollte es nicht um den Unterhaltungsfaktor gehen, sondern vielmehr um das offene, aber sensible Ansprechen von Themen wie (Cyber-)Mobbing, sexuelle Belästigung, familiärer Alkoholismus, Selbstzweifel und Essstörungen.
Die Spiegel Bestseller-Autorin Jana Crämer, die selbst einst unter Mobbing sowie einer Essstörung zu leiden hatte, gilt heute als von Hunderttausenden in den sozialen Medien gefeiertes Role Model, welches grundlegende persönliche Werte wie Mut und Selbstakzeptanz vermitteln möchte.
Und das tat sie „live“ in der Aula der Realschule Osterburken in unnachahmlicher Weise, mit musikalischer Unterstützung ihres besten Freundes, des Berliner Musikers Batomae (ehemaliger Bassist der Band „Luxuslärm“). Mit großen Songs wie beispielsweise dem unverkennbaren „Unvergleichlich“ und einzigartigen Arrangements unterstrich und bereicherte dieser einen Schulvormittag der besonderen Art.
Neben seiner musikalischen Performance erzählte Batomae den Schülern auch, wie wichtig es sei als Freund oder Freundin einfach zuzuhören und da zu sein. Sieht man Jana Crämer heute, so ist es kaum zu glauben, dass die Autorin einst 180 Kilo wog, in dunklen Momenten 10000 Kalorien zu sich nahm, quasi als Selbstbestrafung aufgrund des Gefühls „nicht gut genug zu sein“.
Intensive Präventionsarbeit gilt als fest verankerter Grundsatz im Bildungsplan Baden-Württembergs, und somit erwies sich die von der Realschullehrerin Mona Stendebach initiierte Veranstaltung als goldrichtig.
Einzelne Inhalte des Unterrichtsprogrammes „Bauchgefühl“ wurden bereits im Vorfeld der Konzertlesung im Rahmen einer Fortbildung mehreren in den Stufen 7 und 8 unterrichtenden Lehrkräften nähergebracht, welche diese Module anschließend in den jeweiligen Klassen umsetzten. Auch im Nachgang werden die thematischen Inhalte nochmals vertieft werden, denn man merkte im Laufe der Veranstaltung, dass hier die Jugendlichen dort abgeholt werden, wo sie gerade in ihrem jungen Leben stehen. Auf einzigartige Weise gelang es dem Künstlerduo das Gefühl zu vermittelt: „Du bist nicht allein!“
Nähe und Offenheit zeigten Jana Crämer und Batomae auch nach der Konzertlesung, indem sie mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kamen, persönliche Fragen beantworteten und Autogramme schrieben. Nicht selten war beim gemeinsamen Foto ein herzliches „Dankeschön“ zu vernehmen, was davon zeugt, dass diese unterrichtliche Veranstaltung der etwas anderen Art wohl einen wichtigen Nerv bei den jungen Menschen getroffen hat.






